Verteilte Verantwortlichkeiten und KI

In der heutigen KI-dominierten Zeit finden man in agilen Organisationen häufig Interaktionen vor, die nicht nur von einer Person verantwortet werden, sondern von unterschiedlichen Personen gleichzeitig oder hintereinander verantwortet werden. Entscheidungsträger folgen nicht mehr einer klaren Ursache-Wirkungslogik, vielmehr werden Entscheidungen aufgrund KI schneller und nicht-linear getroffen und sind komplexer. Das hat weitreichenden Konsequenzen bezüglich der Verantwortlichkeiten:

  • Verantwortlichkeiten, die über die Organisation graduell verteilt werden, benötigen mehr Transparenz der Ursache-Wirkungszusammenhänge, der Traceability.
  • Verteilte Verantwortlichkeiten bedingen gleichzeitig eine feiner abgestimmte kontinuierliche, kollektive Zusammenarbeit und entsprechende Narratives, die in der Organisation veröffentlicht werden sollten.
  • Teams brauchen, um komplexe Entscheidungen in den Praxisalltag einzubetten, Steering Committees, cross-funktionale Entscheidungsmechanismen und unabhängige Reviews, um die Verantwortlichkeiten abzubilden.
  • Hilfreich sind auch dokumentierte Narratives einzelner Fälle, so dass letztlich alle auf Fehlern oder gut getroffenen Entscheidungen lernen können.

Wenn Sie wissen wollen, welche nützlichen Rahmenwerke Ihren agilen Arbeitsalltag unterstützen können oder Entscheidungsmechanismen ausprobieren wollen, sprechen Sie mich gerne an.