Kategorie: KMU

  • Was KMUs von Startups lernen können

    Was KMUs von Startups lernen können

    Oder wie funktioniert empirisch-agiles Arbeiten?

    Empirie basiert auf drei Säulen:

    • Transparenz – d.h. Aktivitäten und deren Fortschritte sowie Entscheidungen werden sichtbar gemacht, für alle.
    • Inspektion – die Qualität der Arbeit wird nach dem Nutzen/ Wert für den Kunden begutachtet, um zu entscheiden, ob
    • Anpassungen erforderlich sind, die Anpassungen richten sich dabei nach den Kundenbedürfnissen

    Empirisch-agiles Arbeiten in diesem Sinne bedeutet, dass man Entscheidungen auf der Basis trifft, wie die Dinge tatsächlich sind. Man orientiert sich an dem, was ist, was man beobachtet und erfährt.

    Und hier ein paar Tipps, wie man agil arbeiten kann:

    1. Beobachten, Orientieren, Entscheiden, Handeln (OODA = observe orientate decide act)
      In der Produktentwicklung z.B. heißt das, man beobachtet den Markt, was ein potentieller Kunde für Bedürfnisse hat, orientiert sich, entscheidet sich, was man bauen möchte und baut dann einen Prototypen, der die Kundenbedürfnisse möglichst gut abdeckt. Das Entscheidende ist, jede Beobachtung möglichst schnell in eine Aktion zu überführen. Es geht darum, Feedback-Schleifen bei der Produktentwicklung einzubauen. Diese können zuerst intern von den Mitarbeitern kommen, das Produkt muss aber auch eine Bewertung durch den Kunden erfahren.
    2. Man sollte nicht in die Falle tappen und am Ende nichts ändern, weil man zu überwältigt ist von dem, was man alles ändern soll oder man nicht sieht, was man bessern kann. Dann hilft es, sich auf die Vision zu konzentrieren und den Status Quo des Produktes mit der Vision zu vergleichen (Gap-Analyse)..
    3. Das Mindset ist entscheidend. Das Team und auch die Mitarbeiter müssen lernen, dass die Dinge sich ändern können, jeden Tag. Um das abzufangen, braucht man ein entsprechendes Mindset (Offenheit, Neugierde, Lernbereitschaft, Mut, Anpassungsfähigkeit) kombiniert mit Orientierung. Frameworks helfen hier Strukturen zu schaffen, um einen dauerhaften Wandel in die Organisation einzubetten und können Mitarbeitern als Leitplanken für ihr autonomes Handeln dienen.

    Wenn Sie mehr über agiles Arbeiten und praktische Anwendungen im Arbeitsalltag wissen wollen, sprechen Sie mich gerne an.

  • KI einführen – aber richtig

    KI einführen – aber richtig

    Im Rahmen einer Transformation, bei denen Unternehmen sich zum Ziel setzen, Bootlenecks zu beseitigen und Unternehmen zukunftsfester zu machen, ist zur Zeit auch immer KI im Spiel. Viele Unternehmen starten mit einzelnen Tools und merken schnell, dass ohne eine passende Strategie der Effekt schnell verpufft. Was fehlt, ist kein weiteres Tool — sondern eine Roadmap.

    Im INQA Coaching analysieren wir gemeinsam, welche KI-Initiativen für Ihren Betrieb wirklich Sinn ergeben, entwickeln einen umsetzbaren und auf Ihr Unternehmen abgestimmten Plan und ich begleite Sie und Ihr Team. Das Ergebnis: Ihre Mitarbeitenden arbeiten effizienter, Ihr Unternehmen bleibt wettbewerbsfähig — und Sie wissen genau, warum Sie welches Tool nutzen.

    Förderung: bis zu 80%, maximal 250 Mitarbeitende, deutschlandweit, 12 Beratungstage für nur 2.880 Euro netto.

    Sprechen Sie mich gerne an, wir prüfen gemeinsam Ihre Förderfähigkeit.

  • Redesign your Organization

    Autos werden gewartet und überholt, wenn sie nicht mehr richtig laufen. Wie sieht es bei Unternehmen aus? Organisationen brauchen ein Redesign, wenn die aktuellen Strukturen und Abläufe nicht mehr zum Unternehmenskontext (wie z.B. neue Arbeitswelt, Digitalisierung, KI, Wettbewerb, Wegfallen von Märkten etc.) passen, wenn sie nicht mehr optimal für die Wertschöpfung sind. Was ist für ein Redesign zu beachten?

    Vorab Bewusstsein schaffen für die Tragweite eines unternehmensweiten Redesign der Organisation:

    1. Ein Organisations-Redesign gehört in den Verantwortungsbereich der Geschäftsführung. Fullstop. Wieso? Weil es das ganze Unternehmen betrifft und weil es Auswirkungen auf die Unternehmenskultur und die Belegschaft hat.
    2. Ein planvolles strukturiertes Vorgehen schafft Klarheit und Akzeptanz.
    3. Kontinuierliche Prozessbegleitung durch die Geschäftsführung ist erforderlich. Wer die Verantwortung hat, sollte auch zu jeder Zeit wissen, was die Herausforderungen und die einzelnen Schritte zur Lösung der Herausforderungen sind.

    Zwei Dinge, die ich dabei immer wieder empfehle:

    1. Als Führungskraft sollten Sie Startpunkt und Ziel festlegen, begründen und erklären können und mit den Mitarbeitern zum Ziel navigieren können, ganz nach dem Motto „Lead by Example“. Es hilft dabei in Iterationen vorzugehen und erforderliche Anpassungen kontinuierlich zu verfolgen, um frühzeitige Richtungsänderungen wie ein Kapitän meistern zu können.
    2. Um diese Reise zu dem Ziel mit den Mitarbeitern gemeinsam gehen zu können, brauchen Sie zweitens ein Rahmenwerk, das einzelne Bausteine und Eckpfeiler umfasst, an denen Sie sich strukturiert entlang zum Ziel bewegen können.

    Sprechen Sie mich gerne an, wenn Sie Ihre Organisation redesignen wollen. Ich habe ein selbst erstelltes praxiserprobtes Rahmenwerk, was Ihnen auf dem Weg zum Ziel den Weg weist.